Modellarchitekturen
Diffusionstransformatoren (DiT)
Ein Transformer verarbeitet verrauschte Bild- oder Video-Patches als Entrauschungsnetzwerk in einem diffusions- oder flussbasierten generativen Prozess.
Denkmodell
DiT ersetzt das zentrale Entrauschungsnetzwerk; Diffusionsprozess, latenter Codec, Konditionierung und Sampler bleiben davon unberührt.
Datenfluss
- Verrauschtes Latent
- Patchify + Positions-/Zeitkonditionierung
- Transformer-Blöcke
- Vorhergesagtes Latent-Update
- Sampler-Schritt → Wiederholung
So wird trainiert
Das Modell lernt dasselbe Entrauschungs-, Geschwindigkeits- oder Flow-Ziel wie andere Diffusionssysteme, während Transformer-Blöcke Informationen zwischen latenten Patches austauschen.
So läuft die Inferenz
Ein Sampler ruft den Transformer wiederholt bei unterschiedlichen Rausch- oder Flow-Zeitpunkten auf; anschließend bildet ein Decoder die endgültige latente Repräsentation auf Medien ab.
Stärken
- Transformer-Skalierung und Implementierungsökosystem
- Globale Interaktionen zwischen latenten Patches
- Natürlicher Weg zu gemeinsam genutzter multimodaler Token-Verarbeitung
Zielkonflikte
- Attention-Kosten steigen mit der Anzahl der latenten Tokens
- Erfordert weiterhin wiederholte Aufrufe des Entrauschungsnetzwerks
- „DiT“ spezifiziert allein keinen Codec, kein Ziel, keine Konditionierung oder keinen Sampler
Geeignet, wenn
- Eine Transformer-Skalierungsinfrastruktur verfügbar ist
- Die Anzahl latenter Patches und die Sampling-Latenz passen in das Budget
- Sie benötigen ein flexibles Kernstück für die Bilder- oder Videogenerierung
Vermeiden oder hinterfragen, wenn
- Ein kleines U-Net bereits das Ziel erfüllt
- Das Label als vollständige Architekturdefinition verwendet wird
- Hohe Token-Anzahlen überfordern die Ziel-Runtime
Beispielhafte veröffentlichte Familien
- • DiT-Forschungsfamilie
- • Transformer-Entrauschungsnetzwerke in latenten Bild- und Video-Pipelines
Häufig kombiniert mit
Latente DiffusionAutoencoder, VAEs & gelernte TokenizerMultimodale KonditionierungMixture of Experts (MoE)