Modellarchitekturen
Encoder–Decoder-Transformer
Eine Eingabesequenz bidirektional codieren, anschließend eine Ausgabesequenz kausal generieren und dabei die codierte Quelle durch Cross-Attention berücksichtigen.
Denkmodell
Ein Leser und ein Schreiber, verbunden durch Cross-Attention.
Datenfluss
- Quellsequenz
- Bidirektionaler Encoder
- Quellgedächtnis
- Kausaler Decoder + Cross-Attention
- Zielsequenz
So wird trainiert
Lehrergesteuertes Target-Token-Likelihood ist üblich. Text-to-Text-Denoising oder Span-Korruption ermöglichen es vielen Aufgaben, dieselbe Eingabe-/Ausgabeschnittstelle zu nutzen.
So läuft die Inferenz
Die Quelle wird einmal codiert; der Decoder generiert das Ziel autoregressiv und berücksichtigt dabei stabile Zustände der Quelle. Beam Search ist in einigen abgegrenzten Aufgaben nützlich, aber nicht immer die beste Wahl.
Stärken
- Klare Trennung von Quellenverständnis und Zielgenerierung
- Gute Eignung für Übersetzung, Zusammenfassung, Transkription und Transformation
- Quellgedächtnis wird während der Dekodierung wiederverwendet
Zielkonflikte
- Zwei Stacks können Parameterzahl und Bereitstellungskomplexität erhöhen
- Zieldekodierung bleibt serial
- Kann bei heterogenen Chat-Aufgaben weniger komfortabel sein als eine Decoder-only-Schnittstelle
Geeignet, wenn
- Die Ausgabe ist stark von einer eindeutigen Eingabe abhängig
- Quelle und Ziel haben unterschiedliche Strukturen oder Modalitäten
- Treue der Transformation ist wichtiger als offenes Fortsetzen
Vermeiden oder hinterfragen, wenn
- Eine einzelne, allgemeine Chat-Schnittstelle die höchste Anforderung darstellt
- Keine eindeutige Quellsequenz existiert
- Ein nicht-generativer Encoder-Head ausreichend ist
Beispielhafte veröffentlichte Familien
- • Original Transformer
- • T5
- • Whisper Spracherkennungsarchitektur
Häufig kombiniert mit
TexttransformationAudio / SpracheMultimodale Fusionsmodelle