Modellarchitekturen
Encoder-only Transformer
Jedes Eingabetoken berücksichtigt Token auf beiden Seiten, wodurch kontextuelle Repräsentationen entstehen und eine offene Generierungsschleife vermieden wird.
Denkmodell
Lesen Sie die gesamte Eingabe, kontextualisieren Sie jede Position und führen Sie anschließend Pooling oder einen Task-Head aus.
Datenfluss
- Tokensequenz
- Bidirektionale Self-Attention-Blöcke
- Kontextuelle Tokenzustände
- Pooler oder Task-Head
- Klasse, Span, Score oder Vektor
So wird trainiert
Maskierte Token-Rekonstruktion ist das klassische Pretraining-Ziel, gefolgt von aufgabenspezifischer Klassifikation, Token-Labeling, Span-Vorhersage oder Metric Learning.
So läuft die Inferenz
Ein Vorwärtsdurchlauf verarbeitet die verfügbare Eingabe. Es eignet sich natürlich für das Verständnis und die Repräsentation, erzeugt aber nicht von selbst eine beliebige Fortsetzung.
Stärken
- Reichhaltiger bidirektionaler Kontext für Klassifikation und Extraktion
- Parallele Verarbeitung über die Eingabe hinweg
- Oft effizient bei hochvolumigen, begrenzten Aufgaben
Zielkonflikte
- Kein offenes Generierungsmodell
- Maximale Eingabelänge und quadratische Attention können lange Dokumente einschränken
- Ein Task-Head oder eine Pooling-Strategie ist in der Regel erforderlich
Geeignet, wenn
- Klassifikation, benannte Entitäten, Re-Ranking oder Embeddings dominieren
- Die vollständige Eingabe steht vor der Vorhersage zur Verfügung
- Ein kleineres, spezialisiertes Modell kann die Anforderungen erfüllen
Vermeiden oder hinterfragen, wenn
- Die primäre Ausgabe ist ein langer freier Text
- Streaming-Generierung ist erforderlich
- Eingaben überschreiten routinemäßig die evaluierte Kontextstrategie
Beispielhafte veröffentlichte Familien
- • BERT und RoBERTa Forschungsfamilien
- • Encoder-basierte Re-Ranker und Klassifikatoren
Häufig kombiniert mit
Embedding-ModelleVisuelle EncoderKontrastive und Dual EncoderRetrieval-augmentierte & hybride Systeme